Charls liegt auf der Pritsche in seiner Zelle und stiert die Decke an. Man mag es nicht glauben, dies tut er bereits seit geschlagennen zwei Wochen.

“AUF WACHEN DU NAAR!”

Charls: “Was willst du schon wieder? Nichtmal hier hab ich meine Ruhe vor dir”

“Sieh dich an. Du bist nun zwei Wochen hier drin und hast nichs getahn, außer eine Rekrutin geärgert. Hat dir wohl spass gemacht? Und die Decke ist immer noch nicht eingestürzt von deinem Blick. Weißt du? Ich habe nach gedacht. Nagut, wir haben nach gedacht. So übel ist es doch hier drin garnicht. Keine Verantwortung, keine Pflicht und kein Streß. Das Essen könnt zwar besser sein, aber man kann ja nicht alles haben.”

Charls: “So, meinst du, ja?

“Ja meine ich. Deinen Kindern geht es gut, also brauchst du dir doch keine Sorgen machen.”

Charls: “Ich habe eine Frage an dich, mein ach so tolles Gewissen. Was ist, wenn ich verurteielt werde?”

“Hä? Was ist das für eine blöde Frage? Was soll dann schon sein? Dann bleibst du auf ewig hier drin und hast sehr viel Zeit, dich mit mir aus ein ander zu setzen. Also, ich find das Positiev. *ein leises kichern ist zu vernehmen*

Charls: “Achja? Täusch dich mal nicht mein guter. *er grinst* Wenn ich verurteielt werde, werd ich hingerichtet und hab dann endlich meine Ruhe vor dir!

*das kichern evrstummt* “WAS? Wie kannst du da so ruhig bleiben? Bist du wahnsinnig?”

Charls: “Falsche Frage.”

“Heb deinen Arsch hoch und hau ab! Ich hab keine lust wegen dir zu sterben! Mach was! Unternehm was! Wie kannst du nur so ruhig bleiben, bei dem Wissen, das wir sterben könnten?!

*schritte sind zu hören und eine Wache spricht* “Fürst Erodwyen? Auf euren Wunsch könnt ihr euch umziehen und frisch machen. Doch beeielt Euch, wir müßen zur Verhandlung.”

*Charls nickt nur*

“Los, hau ihn um und verschwinde! Eine besserre Chancse bekommst du nicht!”

Charls: “Tja mein guter. Ich werde dafür grade stehen und dich endlich los sein, wenn ich verurteielt werde. Pech für dich, mußt dir einen anderren zum ärgern suchen.”

Charls erhebt sich langsam von seiner Pritsche und wird in einen Raum geführt, wo er sich wäscht und umzieht. Denn er will als Fürst vorm Gericht erscheinen und nicht als Bettler. Sein blick ist wie immer gleichgültig und sein gesicht sehr ausdruckslos. Ein langer Weg liegt vor ihm, doch er wird ihn gehen.

This entry was posted on Sonntag, Juni 19th, 2011 at 15:28 and is filed under Charls Erodwyen. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

2 comments so far

Tarona
 1 

Er ist nicht allein mit diesen blöden Gewissen. Aber klasse dieser Streit

Juni 19th, 2011 at 15:38
 2 

Finde ich super, dass hier staendig geschrieben wird.

Juni 20th, 2011 at 21:06

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