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	<title>Das Haus Amarnartha &#187; Penncairwen Silberdorn</title>
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	<description>Eine Rollenspielsippe auf dem Server Belegaer</description>
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		<title>Ein Kind ist geboren&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 11:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mienath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eleonthir Silberdorn]]></category>
		<category><![CDATA[Penncairwen Silberdorn]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/>&#8230;in Linglen, eines was so gewünscht war und nun das Licht der Welt erblickt hat. Langsam sind die Schritte von Penncairwen, als jene Halbelbe, den Weg über die kleine Brücke am Fluss geht. Man sieht ihr an, das die Kräfte schwinden und das Kind unter ihrem Herzen nicht mehr lange auf sich warten lässt. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>&#8230;in Linglen, eines was so gewünscht war und nun das Licht der Welt erblickt hat.<span id="more-1323"></span></p>
<p>Langsam sind die Schritte von Penncairwen, als jene Halbelbe, den Weg über die kleine Brücke am Fluss geht. Man sieht ihr an, das die Kräfte schwinden und das Kind unter ihrem Herzen nicht mehr lange auf sich warten lässt. Es ist ruhig um Penn geworden, der Lady, der Frau eines Ritters, eines Adelsmannes. Sie die Dame aus Dol Amroth, Mörderin, Gejagte, Verfluchte, Freundin, Schwester und Schatten.</p>
<p>Viele Namen hatte Penncairwen gehabt, viele Titel auf ihrem langen Weg, doch dies alles war Vergangenheit geworden und das neue Leben hatte sie gefangen genommen. Wobei gefangen kann man das wohl wieder nennen, es hat sie befreit, sie Glücklich gemacht und ihr das Geschenkt was sie nun unterm Herzen trägt. Sie waren Adelsleute und doch dienten sie an ein em Haus wie diesem. Was vor sich ging, das wusste sie nicht, denn Eleonthir tat alles daran, jedes Problem, jede Sorge und jede Geschehnisse von ihr fern zu halten, nur damit sie in ruhe diese Schwangerschaft überstand.</p>
<p>Wie oft hatte Penn schon vergessen das auch sie kraft braucht und nicht alle Kraft ihres Lebens in das des Kindes stecken soll. Eleonthir war ihr immer wieder zur Seite geeilt und hatte sie daran erinnert und wenn es nötig war, so war er selbst die Kraft um die Lady an seiner Seite nicht in den Tod rennen zu lassen.</p>
<p>Die Menschen verstanden nicht, wie eng jene Adelsleute miteinander verbunden waren und weshalb sie ohne ein Wort zu sagen, einander besser verstanden als ein Mensch der deutlich aus sprach was er dachte. Eine bindung die nur Elben verstanden. Jenes Blut floß in den beiden und auch wenn sie sich gegen die Natur, einem Eid unterwarfen, so hatten sie das lange Leben gewählt.</p>
<p>Das Kind, Eleonthirs Sohn, es hatte jenen Weg auferlegt bekommen, denn was die Eltern verband, das verband auch das Kind. Vorsichtig strich sie über den großen Bauch und man konnte aus der ferne sehen, das die wenigen Wachen die zu Zeit umher streiften, bedacht waren sie im Auge zu behalten. Schwanger, Schwanger hieß gleichzeitig die Siedlung nicht verlassen und da sie von Adel war, galt das noch deutlicher. Wie viele in Bree doch die Adelsleute aus Gondor Tod sehen wollten. Penncairwen gehörte auch dazu, ob sie wollte oder nicht. Ihre Wurzeln lagen im Königreich Gondor.</p>
<p>Schmerzen machten sich nun breit, ein schmerz der schon seid Mittags immer wieder auf tauchte. Die abstände wurden kleiner und sie wusste das Eleonthir nicht fern war, er spürte das etwas nicht stimme, so sehr wie sie diesen Schmerz vernahm. Stützend an der Laterne halt machend, stand sie da und rieb sich über den Bauch. Ein kleiner und leiser aufschrei und das gefühl nicht mehr zu wollen, das all das endlich endet.</p>
<p>Kaum das sie wenige Wimpernschläge da stand, tauchte neben ihr Eleonthir auf und stütze die jung wirkene Frau an seiner Seite. Sorge lag auf seinem Gesicht und die Frage was sie habe lag auf seinen Lippen. Erst dachte man daran das irgend etwas mit dem Kind nicht stimme, doch mit jedem Schmerz mehr, wurde deutlich das der Tag gekommen war. Eleonthir sollte Vater werden und nun ein deutlicher schrei Seiten Penncairwens, machte das Leiden hörbar. Jeder Bewohner in schreireichweite, dürfte es vernommen haben und das so laut, das selbst Synric Baumschatten, einer der treusten Wachen der Siedlung Linglen, zur hilfe eilte.</p>
<p>Eleonthir zögerte nicht lange und trug seine Frau in das Anwesen der Silberdorns, wo sie mit seiner hilfe Platz im Bett fand und die unbequemen Sachen los wurde. Synric war eine hilfe in dem er Handtücher und warmes Wasser holte, aber mit gebürenden respekt vor der Tür wartete. Eleonthir war ein guter Mann und das bewies er in der Stunde als jener Sohn das Licht erblickte. Er selbst half seiner Frau den Sohn zu gebären und er selbst war es, der als erstes das kleine Kind auf dem Arm trug.</p>
<p>Eine schnelle geburt, die an Penncairwens kräften gesaugt hatte, wie ein Kind an der Brust der Mutter. So war es also geschehen das der neue Silberdorn da war und eine Familie vereint auf dem Bett lag, mit dem Kind in der Mitte. Schützend die Arme ums Kind gelegt, sah man den Stolz in Eleonthirs Augen und das Glück in Penncairwens. Jener Mann, dem sie alles gab, schenkte sie nun den gewünschten Sohn.</p>
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		<title>Halt mich!</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 18:38:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mienath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eleonthir Silberdorn]]></category>
		<category><![CDATA[Penncairwen Silberdorn]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/>Die Kerzen flackern, denn durch die Ritzen der Türen und Fenster kommt der Wind in sanften Brisen herrein. Kaum zu spüren und doch ist er da. Der Kamin gezündet, werfen die Flammen das Licht weit in den Raum, so wollig warm dabei. Es ist ruhig und kein Wesen vermag den lauf der natur für diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Die Kerzen flackern, denn durch die Ritzen der Türen und Fenster kommt der Wind in sanften Brisen herrein. Kaum zu spüren und doch ist er da.<span id="more-1009"></span> Der Kamin gezündet, werfen die Flammen das Licht weit in den Raum, so wollig warm dabei. Es ist ruhig und kein Wesen vermag den lauf der natur für diesen Augenblick zu stören. Nur die beiden Gestalten, die dem ruhigen Antlitz des Hauses das Leben ein flößen, stehen da und blicken sich schweigend an. So viel Liebe erblickt man in den Augen der lang gewachsenen. Helle Haut, die schimmert im schein des Lichts, glitzernd das fast weisse Fleisch preis gebend. Der Mann in eine Robe gekleidet, gefärbt in weiss und schwarz, durchzogen von gelben und grünlichen Fäden, hebt langsam seine Hand. Liebevoll berühren seine Finger die Wange jener Frau, im Kleid da stehend, den gleichen Stoff preis gebend, die gleichen Farben, nur als gewandung einer Dame.</p>
<p>Ein Bild der Valar selbst geschaffen, ein Traum von einem perfektem Moment. Würde das Kaminfeuer nicht lodern, das knistern des verkohlten Holzes preis geben, die Kerzen nicht flackern, angetrieben von dieser kaum merklichen Brise, die durch Türschlitze und Fensterrahmen ein dringen, so könnte man meinen die Zeit stehe still. Vorsichtig sinkt die Hand des Mannes, der nun einen Schritt zurück weicht und ihr das wohl liebevollste Lächeln in ganz Mittelerde schenkt. Mit dem zurück weichen des Mannes, erblickt man wie die Lippen der Frau nun Worte formen. Der Grauschimmer ihrer Augen, haftet auf den seinen dabei.</p>
<p><em>&#8220;Ein Wort von Dir klingt wie tausend Lieder<br />
Klingt hell in mir wieder<br />
Rein wie Glockenklang<br />
Lässt die Flügel schwingen<br />
Die mich zu dir bringen<br />
Wo die Angst sanft schmilzt, nur weil du es willst!&#8221;</em></p>
<p>Die Worte dringen sanft an sein ohr, voller Gefühl und gleichen dem Gesang der Elben. Wie in einem Traum der wirklichkeit wird. Sachte wiegt der kopf des mannes sich zur Seite, doch nicht einen Augenblick weichen seine Augen von den ihren ab. Er schmachtet nach ihnen, versinkt in diesen. Langsam öffnet sich der Mund und die Antwort auf ihre Worte ist voller Liebe nun zu vernehmen.</p>
<p><em>&#8220;Ein Blick von Dir trifft in mir sich wieder<br />
Und wie klar nur sieht er<br />
In der Dunkelheit<br />
Was ich tief verborgen<br />
Ward in Dir geborgen<br />
Nie mehr Scheinwelt, denn der Vorhang fällt!&#8221;</em></p>
<p>Ein warmes Lächeln bildet sich auf ihren Lippen, die ihm langsam näher kommen. Als würde sie schweben, kommt sie ihm entgegen und bringt nun sichtlich Bewehgung in den scheinbar von der Zeit verschohnten Raum. Zertlich berühren ihre Lippen seine, setz ein Gefühl der Liebe um so stärker frei, als es vorher schon vorhanden war. Ihre Augenlieder sinken nieder und all die Gefühle, jeden kleinsten Funken Liebe, steckt sie in diesen Moment. Nur vorsichtig endet der Kuss, damit wieder Worte voller Liebe an sein Ohr drängen.</p>
<p><em>&#8220;Halt mich, bis die Nacht zu Ende geht<br />
Halt mich, bis kein Zweifel zwischen uns steht<br />
Und die Nacht berührt uns sacht<br />
Trägt uns fort auf leisen Schwingen!&#8221;</em></p>
<p>Als würden Ihre Worte dafür sorgen das er handelt, kommt er auf sie zu. Schützend legen sich die Arme um den zierlichen Körper. Man hört nun die leisen Worte seiner Gestalt, hauchend in ihr Ohr bringend, wärend er sie an sich drückt.</p>
<p><em>&#8220;Deine Gedanken hüllen mich schützend ein<br />
Bringen den goldenen Schein<br />
Ganz egal, wohin<br />
Deine Gedanken an mich<br />
Sind mein Anker, mein Schiff<br />
Dem ich trauen mag, auf dem Weg, Tag für Tag!&#8221;</em></p>
<p>Langsam wandern ihre Arme um seinen Körper, schmiegen sich mit jeder Faser ihres Antlitz an ihn. Die Augen schließend, ruht ihr Kopf an seiner Schulter. Sie atmet ruhig und scheint die glücklichste Frau in ganz Mittelerde zu sein. Sachte schmiegt er sein Gesicht an ihr kurzes Haar dabei und als würden beide eins sein, hörte man sie nun gleichzeitig sagen.</p>
<p><em>&#8220;Le milin!&#8221;</em></p>
<p>Eine Nacht, voller Magie, voller Liebe, eine Nacht von vielen. Niemals wird man dieses Bild in Erinnerungen wieder hervor hohlen müssen, denn immer zu folgen Momente, wo das liebende Paar in demvon Kerzen und Kamin erhellten Raum, glücklich aneinander schmiegen.</p>
<p>((OOC: Gedicht/Lied von Schandmaul &#8211; Halt mich))</p>
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		<title>Die Umwege einer Liebe</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 09:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mienath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Penncairwen Silberdorn]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/>Langsam erhebt ich mich aus dem bett, wärend Eleonthir so eben eingeschlafen ist. Ich weis das er spüren wird, das ich nicht mehr neben ihm liege, aber das kümmert uns nicht. Nein, warum sollte es auch. Ihm wird immer bewusst sein wo ich bin, so nah wie er mir doch ist. Lamgsam lege ich mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Langsam erhebt ich mich aus dem bett, wärend Eleonthir so eben eingeschlafen ist. Ich weis das er spüren wird, das ich nicht mehr neben ihm liege, aber das kümmert uns nicht. Nein, warum sollte es auch. Ihm wird immer bewusst sein wo ich bin, so nah wie er mir doch ist.<span id="more-959"></span></p>
<p>Lamgsam lege ich mir den weissen Nachtmantel um und bewege mich fast schon lautlos zur Tür. Nur ein Stück öffne ich diese und sehe ob Liu auf den Beinen ist. Nichts ist zu vernehmen aus dem hauptraum des Hauses und so kann ich unbedacht den großen Raum betretten. Ist er mir doch ein neues zu Hause geworden, jetzt wo Sierael das Haus an uns verschenkte. Ja ein Geschenk und ein wertvolles möchte man meinen. Sie lebte hier mit ihrem Ehemann, denn ich mehr als hasse, jedoch hatte sie keine verwendung mehr für dieses Haus. Langsam schiebe ich die Gedanken an meine gute Freundin bei seite und schau zu dem Wamdteppich den Eleonthir vor einiger Zeit ht her schicken lassen. Ein Ritter aus Gondor und drei Sterne sind drauf zu erkenne. Wie schön er doch ist und wenn ich ehrlich bin, war es gut das er ihn aufgehangen hat. Er passt zu uns und zeigt welchem Land wir eins entsprungen sind.</p>
<p>Langsam sind die Schritte von mir, als ich vor den Teppich gehe und mir jenen einfach an schaue. Meine Gedanken schweifen weit fort von hier und so wie ich nun meinen Ritter Gondors neben an im bett liegen habe, sehe ich vor meinem geistlichen Auge diesen einen Ritter, lange bevor ich überhaupt wusste wer er war.</p>
<p>Es kommt mir vor wie ein Traum, das jetzt und hier, wenn ich bedenke wie alles begonnen hat. Ich lernte ihn im Pony kennen. Was dachte man da schon groß. Ich war nicht mehr als eine Vermummte die sich einem Orden angeschlossen hatte. Eine Fremde in diesem Land, die sich selber beweisen wollte, wie Loyal sie ist. Ja das wollte ich und ich dachte ich würde bei diesem Orden für das richtige Kämpfen. Wie konnte ich nur so blind sein. Mich selbst zu einem Spielball der Laune machen.</p>
<p>Es war ein warmer Tag, als unser Blutfürst mich mit nahm. Einige aus dem Orden wurden versammelt und doch war es kein angenehmes Treffen. Meine einzige Aufgabe bestand da drin, jene Frau die als nicht vertrauens würdig betrachtet wurde, mit dem bogen in schacht zu halten. Es war deine Freundin mein Liebster Eleonthir, den sie wollte dein Herz erobern. Doch wie soll man dein Herz für sich gewinnen, wenn man dir und jenen den du Dienst nur schadet? Am ende war es mein Pfeil, der dieser Frau das Leben aus hauchte und dich alleine zurück ließ.</p>
<p>Tage vergingen und wir lernten uns näher kennen. Wir haben gelernt uns zu schätzen und entwickelten tiefe Freundschaft für einander. Doch was ich zu dem Zeitpunkt nicht wahr haben wollte, war die Liebe. Liebe die aus Freundschaft herraus entstand. Ich war blind und der Schatten war so sehr auf mein haupt nieder gelegt, das ich einem Mann glaubte zu folgen, der mein Herz verdiente. Ich ließ unsere Freundschaft wachsen, wärend unsere Liebe dadurch an kraft gewann, ohne das wir es bemerkten.</p>
<p>Dann kam der Tag, denn ich musste jene Loyalität beweisen und die Wege dafür, würden mir für immer einen Pfeil ins Herz rammen. Unser blutfürst handelte aus Einfasucht, doch bevor ich wusste wo rum es geht, war es meine Pflicht, zu Handeln. Ja ich handelte um nicht in ungnade zu fallen, doch war es dein Körper der meine Pfeile zu spüren bekam. Wie konnte ich nur so dumm handeln, meine Gefühle zurück stellen, nur um etwas zu erlangen, was schon lange keinen wert mehr hatte. Ich war Mittel zum Zweck und austauschbar für ihn, doch seine Worte erkannte ich an und hab dadurch fast den einzigen Mann verloren, der mir wirklich etwas bedeutet.</p>
<p>Du warst es, der mir diese Tat verziehen hat, du erklärtes mir, das ich so handeln musste und du erkanntes in mir das Geschöpf was im Licht steht und nicht jene Frau die ich so verkörperte. Ich war emotionslos, handelte auf Befehl und stellte meine Gefühle zurück, als wären sie nicht da, doch du erkanntes diese Gefühle und wer ich bin. Du warst mir mein bester Freund und meine heimliche Liebe. Du hast mir gezeigt wie wertvoll das Leben ist und ließ mich dadurch wachsen und Wege ein schlagen, die mein Leben von grund auf verändern würde.</p>
<p>So kam der Tag, das ich meinen richtigen Namen wieder an nahm, meine Besitztümer wieder zu gesprochen bekam und soger meinen alten Titel zurück erhielt. Ich war wieder Penncairwen, die Tochter eines Adligen. Mit diesem kam aber auch die Sorge. Ich war die einzige die noch lebte und als Frau verpflichtet einen Erben zu bekommen. Woher sollte ich diesen denn nehmen und vor allem, wenn konnte ich erwählen. Ich musste doch den Besitz meiner Familie sichern.</p>
<p>Da kammst du wieder ins Spiel. Mein guter alter Freund. Du drängtes mich meinem Auserwählten einen Brief zu schreiben, doch die Antwort blieb bis Heute aus. Es war nicht wichtig, denn auch dafür hattes du eine Lösung, die uns jedoch beide das Herz brechen würde. An dem tag, als ich dir alles noch mals erklärte, sagtes du einen Satz zu mir, der mich endlich erkennen ließ, was ich die ganze Zeit nicht wusste. So sanft war deine Stimme, als du mir sagtes, du würdes mir deinen Ziehsohn schicken. Er wäre ein ehren Mann aus Gondor und würde meines Standes gerecht werden. Auch er müsste an seinen Besitz denken und bräuchte einen Erben. Ja das sagtes du zu mir, doch dies war leider nicht alles. Du hättes dich selbst angeboten, wärst selbst mein Gatte geworden, um mir die schwere Suche nach dieser bindung zu ersparen, doch du bist einer anderen Versprochen. Mein Herz hat in diesem Moment geblutet und auch wenn ich es nicht zu gegeben habe, so habe ich an dem Tag gemerkt, wie sehr mein Herz für dich schlägt. Ich habe geschwiegen, denn ich wollte kein Versprechen lösen, wegen selbstsucht. Du hast dir an diesem Tag gewünscht, das ich nicht schweige, doch wer hätte schon damit gerechnet, das wir beide einander so fühlen. Ohne zu wissen wie der andere für einen fühlt, nahm ich das Angebot an. Ich hoffte er würde ein guter Mann mir werden und auch wenn diese Ehe nur geschlossen wurde, um die Ehre meiner Familie aufrecht zu erhalten, begann ich deinen Sohn auf gewisser weise zu Lieben.</p>
<p>Du hast die ganze zeit verschwiegen was zu für mich wirklich empfunden hast. Ich nannte dich nur noch Adar und versuchte in jeder hinsicht dich als meinen Schwiegervater an zu sehen. Du warst uns Vater und Freund und gabs deinem ziehsohn jeden ratschlag, denn man braucht um eine Frau richtig zu behandeln. Du warst so fürsorglich und doch war da so viel mehr. Ich habe mich oft gefragt was du wirklich denks, was du wirklich fühls, denn dein ganzes Antlitz wirkte so kühl auf mich. Ich wollte es dir sagen, doch ich durfte nicht. Ich konnte es nicht sagen! War ich doch die deines Sohnes. Penncairwen Silberdorn, eine Dame, eine Frau die zum Schutz ihres Besitzes, eine Ehe ein ging, die nie mals mit vollem Herzen beschlossen wurde.</p>
<p>Die Zeit verging und ich wurde ihm eine gehorsamme Gattin, doch mein Herz hielt in sich den Schmerz verschlossen, den ich jedes mal spürte wenn ich mit deinem Sohn das Bett teilte. War es doch dein Gesicht, was ich sah, wenn ich an die Liebe dachte, war es dein Sohn der mir diese aber schenkte. Er liebte mich aufrichtig und wusste von deinen Gefühlen zu mir. Ja er wusste das der Tag kommen könnte, wo auch ich dich Liebe und es aus spreche, doch er ahnte nicht das mein Herz schon die ganze Zeit bei dir war. Du schenktes ihm einen Ring, einen Ring den er mir zu unserer Hochzeit an legte, doch dieser Ring kam nicht von ihm. Tief im Herzen wünschte ich mir, das du der Mann bist der mir diesen Ring an legte. Oh mein liebster Eleonthir. Wie sehr mussten wir doch Leiden in dieser Zeit. Ich stellte mir regelrecht vor, wie du am tag meiner Hochzeit vor mir stehs. Ich wünschte es mir so, auch wenn er mir ein guter Mann geworden ist, mich gut behandelte und ich ihn wirklich gerne hatte, so war mein wahres Herz, tief in mir verborgen.</p>
<p>Als man um dein leben bangte und du dich unseren Augen entzogs, konnte ich mich nicht zurück halten. Trug ich doch das Kind deines Ziehsohns unterm Herzen, so riskirte ich dieses Leben und das weil ich dich Liebe. Ich wanderte nach Ered Luin, suchte dich in deinem Haus, wärend ich meinen Gatten zurück ließ und ihm nicht sagte wo hin ich gehe. Als ich dich nicht in Falathron fand, wanderte ich zurück nach Bree und suchte mir geleitschutz, nur um weiter nach Evedim zu wandern. Die Reise war gefährlich und ich habe das Risiko auf mich genommen, das Kind was unter meinem Herzen zu Leben begann, zu verlieren. Als ich dich endlich in Tinnundir fand, bangte ich um dein wertvolles Leben und konnte meine wahren gefühle in der Angst dich für immer zu verlieren nicht mehr zügeln. Du warst überwältigt von meiner Tat, das ich dich suchte und soger das Risiko in kauf nahm jenes Kind zu verlieren, das wir uns endlich offen sagten was wir einander empfanden. Ja, wir haben unser schweigen gebrochen und endlich konnten unsere Herzen frei sprechen.  Mit diesem moment, habe ich auch das Kind unter mir verloren, als würde es ein Zeichen sein, der neu anfang.</p>
<p>So reiste ich zurück nach Bree und suchte meinen Gatten auf, denn du sagtes mir alles und auch das er von der Liebe wusste die du für mich empfindes. Ohne ihm als Gattin untreu geworden zu sein, ohne seine und meine Ehre beschmutz zu haben, wagte ich es frei vor ihm zu sprechen und ihm alles zu erklären. Ich sagte ihm das ich sein Kind verloren habe, ich sagte ihm, welche Gefühle ich für dich hege und warum ich diese immer verschwieg, doch sagte ich ihm auch, das er mir sehr viel bedeutet und wenn er es wünscht, werde ich ihm weiter eine Treue und Ehrenvolle Frau sein. Nein, das wollte er nicht. Er wollte dem Glück unserer Liebe nicht im Weg stehen und so gab er mich Frei, er wünschte uns die Liebe vom ganzen Herzen, auch wenn dadurch der Schmerz nun in ihm wohnt, so verließ er mich und ermöglichte mir die wahre Liebe zu Leben.</p>
<p>So blicke ich nun auf den Wandteppich und lächel voller Glück, denn es ist viel Zeit vergangen, seid er abgereist ist. Du mein liebster Eleonthir liegs im Bett und schläfs, wärend ich hier stehe. Noch immer trage ich den Ring, den du eins an ihn weiter gegeben hast, doch Heute trage ich ihn, weil du ihn an mich gegeben hast. Wir sind nun Mann und Frau und haben selbst vor denValar selber uns ewige treue geschworen. Nie zuvor war ich mit jemanden so verbunden wie mit dir. Unterm Herzen trage ich ein Kind, denn auch wenn ich das eine verloren habe, kam nun die Hoffnung zurück, aus Liebe und Glück, wurde neues Leben erschaffen. Sanft streichel ich den nicht vorhandenen Bauch, doch weis ich seid der ersten Stunde, das ich einen Jungen trage und er irgend wann, ein so wundervoller Mann wird, wie du es bist.</p>
<p>Wer hätte gedacht, das ich, eine Frau aus dem Schatten, irgend wann wieder ein Leben führen werde, wie es einer Adligen zu steht. Ich wurde von einer Frau ohne Namen, einer Tod geglaubten, wieder die Dame aus Dol Amroth. Ich wurde eine Ehefrau und fing an als Kirschnerin an diesem Kontor zu Arbeiten. Dem Kontor vom Haus Amarnartha. Ich wurde von meinem Gatten frei gegeben, um die wahre Liebe kennen zu lernen und am ende.. wurde ich Lady. Ja, du mein Ritter aus Gondor, meine Liebe, mein Leben, mein vollkommendes Glück. Mögen die Valar uns ein langes Leben schenken und das wir auf ewig in diesem Land, an diesem Kontor, einfach unser Leben genießen können.</p>
<p>Le milin Eleonthir!</p>
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