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	<title>Das Haus Amarnartha &#187; Naergifu Lotheg</title>
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	<description>Eine Rollenspielsippe auf dem Server Belegaer</description>
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		<title>Tiefer als der Schmerz</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 10:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tarona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naergifu Lotheg]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/>Den Blick niedergeschlagen und das Kleid fest an sich gepresst, saß sie da und ließ sich behandeln. Beide waren sie verlegen und trotzdem vertraute sie ihm. Mit sanften vorsichtigen Gesten strich er Tinkturen und Salben auf die Wunde. Naergifu mied den Blick auf die Wunde.  Zulange quälte sie sie . Der Dolch allein hatte schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Den Blick niedergeschlagen und das Kleid fest an sich gepresst, saß sie da und ließ sich behandeln.<span id="more-201"></span> Beide waren sie verlegen und trotzdem vertraute sie ihm.</p>
<p>Mit sanften vorsichtigen Gesten strich er Tinkturen und Salben auf die Wunde. Naergifu mied den Blick auf die Wunde.  Zulange quälte sie sie .</p>
<p>Der Dolch allein hatte schon eine tiefe Wunde in der Schulter hinterlassen aber das wäre ja gut geheilt. Schlimmer war dieses miese Gift. Ätzend und hinterhältig biss es sich in die Haut und die Wunde. Zudem hatte man versucht eben diese Wunde aus zu brennen. Nun war als die Wunde nicht nur vergiftet und verätzt sondern auch noch verbrannt. Strahlen förmig um die Wunde verteilt zogen sich die Narben tief durch die Haut der Schulter. Hinten schlimmer wie vorn.</p>
<p>Sindorain war sehr sorgfältig und arbeitete sich vor. Nach ein paar Tagen begann es zu heilen. Doch Naergifu war zu ungeduldig. Kaum ließ der Schmerz etwas nach wollte sie den Arm wieder bewegen.  Stundenlang Harfe spielen oder Streck- und Kampfübungen aufnehmen. Doch sie sollte es bereuen.</p>
<p>Mit vor Schmerz verzogenem Gesicht ließ sie die Harfe sinken. Enttäuschung stand auf den Gesichtern der Zuschauer. Doch ihr Arm fiel herab. Sie war unfähig ihn zu heben. Sindorain trat an sie heran und nahm ihr die Harfe ab. Vorsichtig geleitete er sie nach hinten, im Pony, und ließ  sie sich setzen.  Seine Augen blickten besorgt auf Naergifu.</p>
<p>Es war nicht mehr nur Sorgen als Heiler, es war mehr zwischen ihnen. Sie vertraute ihm, misste ihn wenn er seinen Dienst tat. Auch er schien mehr als nur Sorge und Freundschaft zu empfinden. In seiner Gegenwart war es als blühe sie auf. Betrachtete man sie jetzt, konnte man nicht glauben, dass sie bis vor kurzem noch die stumme, hilflose, fast flucht besessene Frau war. Ihre Augen strahlten, ihr Lächeln war voller Glück. Doch ich schweife ab.</p>
<p>Sindorain blickte Naergifu sorgenvoll an. &#8221; Ich werde euren Arm schienen. So wird er schneller und besser heilen können. Doch dafür müsst ihr mich zu mir begleiten. &#8221; Naergifu zögerte kurz und blickte ihn an. Doch sie nickte und ließ sich zu seinem Haus führen.</p>
<p>Seltsam wie sehr sie ihm vertraute. An seinem Haus angekommen staunte sie nicht schlecht. Groß war es und schön gelegen. Ein Wasserfall an der Seite, einen mächtigen Baum vorm Haus stand es in seiner Herrlichkeit da.  An der Tür angekommen, sah er sie lächelnd an.  Er sah sie an und hielt die Arme so als wolle er sie nach oben tragen. Lächelnd, fast strahlend nickte sie und er nahm sie vorsichtig, den Arm stets schonend, und trug sie nach oben zum Bett. Sanft setzte er sie darauf ab.</p>
<p>Was für ein Anblick. Beide verlegen, und doch war eine Spannung zwischen ihnen das man es spüren konnte.  Längst war mehr zwischen ihnen. Sei es die Berührungen, die Gesten, die Blicke, der erste Kuss. Oh ihr Valar. Der erste Kuss.  Zärtlich und weich, fast als wären da Schmetterlingsflügel die einander trafen.  Beide tanzten innerlich, spürten, verführten, genossen es förmlich einander zu spüren und zu erkunden im Kuss.</p>
<p>Inzwischen warb er um sie. Er hatte bei der Fürstin Tarona und ihrem Mann um die Erlaubnis gebeten und auch bekommen.</p>
<p>Ich schweife schon wieder ab.</p>
<p>Sindorain ging los, die Dinge zu besorgen den Arm an zu schienen.  Er kam zurück  und betrachtete sie.  Nervös legte er die Teile zurecht. &#8221; Ich muss sie abmessen und zurecht schneiden. &#8221; Verlegen schob er sie wieder umeinander. Naergifu knöpfte das Kleid auf und schlüpfte so heraus, dass der Stoff die Brust bedeckte, die Arme aber frei waren.</p>
<p>Ich könnte erzählen was an diesem Abend geschah, doch ehrlich gesagt, war die Tür  geschlossen.</p>
<p>Vielleicht erzähle ich euch ein anderes Mal.</p>
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		<title>Welch kostbarer Schatz ein Lächeln ist</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 12:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tarona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naergifu Lotheg]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/>Stumm stand sie da am Feuer, ganz in weiss. Die Augen saphirblau, die Haare silberweiss, den Blick stets gesenkt nahm sie die Tafel zur Hand um dem Mann neben sich etwas mitzuteilen. Nein keiner vernahm ihre Stimme. Sie selbst verbot es sich. Oft hat sie es erlebt das man sie nicht verstand weil man nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p>Stumm stand sie da am Feuer, ganz in weiss. Die Augen saphirblau, die Haare silberweiss, den Blick stets gesenkt nahm sie die Tafel zur Hand um dem Mann neben sich etwas mitzuteilen.<span id="more-138"></span></p>
<p>Nein keiner vernahm ihre Stimme. Sie selbst verbot es sich. Oft hat sie es erlebt das man sie nicht verstand weil man nicht lesen konnte. Lesen, warum nur können so wenige lesen. Wie sollte sie sich verständigen. Sie will doch nicht sprechen.</p>
<p>Der Mann neben ihr musterte sie, nahm dann die Tafel zur Hand und las. Er nickte und lächelte sogar. Sanft und sonor erklang seine Stimme, als er ihr einige Fragen stellte. Ja, auch er stellte die Frage warum sie nicht spricht. Wieder schreibt sie die gleiche Antwort auf die Tafel. &#8221; Weil ich es mit geschworen habe , nie wieder zu sprechen bis der Mörder meines Mannes und der meine selbst tot am Boden liegt.&#8221; Er sah sie fragend an und schüttelte den Kopf. &#8221; das ist der falsche Weg, Mädchen,&#8221; erklang die ruhige Stimme. &#8220;So schenkst du ihm das was er sucht, Aufmerksamkeit und Demut. Lerne wieder zu leben zu lachen und zu vertrauen.&#8221;</p>
<p>Naergifu hob ihren Blick und musterte den Mann. Seltsamer Kerl, jung und doch weise, alt und doch spring lebendig. Sanft war sein Blick und auch sein Lächeln. Er bemerkte ihren Arm, den sie kaum bewegen konnte und hob die Brauen. Sie winkte ab. Zu sehr hat sie sich an den Schmerz und die geringe Bewegungsfreiheit gewöhnt.  Er bestand darauf es sich anzusehen. Anfangs verschreckt und zögernd ging sie mit ihm ins hintere Zimmer und er betrachtete die Wunde. Nach all der Zeit wütete immer noch das Gift in ihr und auch die Narben verheilten nicht wirklich.</p>
<p>Über die Behandlung schweigen wir besser, doch es war hilfreich, wenn auch in anderer Hinsicht.</p>
<p>Sie litt weiterhin, doch auf andere Weise. Aeshrandir gewann nach und nach ihr Vertrauen und weckte das Leben in ihr. Ab und zu sprach sie ein paar Worte und auch ein Lächeln war  zu erkennen, doch die Trauer blieb in ihrem Blick.</p>
<p>Eines Tages saß er ihr wieder einmal gegenüber. Sein Blick war ernst und seine Worte vorsichtig gewählt.  &#8221; Du musst wieder anfangen zu leben. Einen Schritt nach dem anderen. Jeden Morgen wenn du aufstehst, lächle. Dem Ersten dem du über den Weg läufst, schenkst du ein einzigartiges Lächeln. Es soll so sein dass auch er anfängt zu lächeln. So kann sich der Tag nur in etwas Schönes verwandeln. &#8221; Sie blickte ihn verwundert an, stimmte aber zu. &#8221; So kannst du auch eines Tages wieder vertrauen,&#8221; erklärte er ihr dann weiter. &#8221; wir sprechen uns beim nächsten Mal, und denke daran lächle, mach einen Menschen glücklich, denn dein Lächeln ist wirklich ein Schatz den viele sehen möchten.&#8221; Er erhob sich und ging, nachdem er sie auf die Stirn geküsst hat.</p>
<p>Sie stand auf und ging in den Gastraum.  Zögernd blieb sie stehen und sah sich um.  Den betrunkenen und pöbelnden Gästen wich sie aus und ging zielstrebig auf einen Tisch in der Nähe zu. Sie musterte den Mann am Tisch und nahm die Tafel zur Hand und schrieb: &#8221; Darf ich mich zu euch setzen, ich fühle mich nicht sicher dort am Kamin. &#8221; Er nickte und bot ihr den Platz an.</p>
<p>Nach kurzer Zeit setzen sich noch andere dazu. Der erste Mann musterte Naergifu und blickte immer wieder fragend auf die Tafel. Er erhob seine Stimme etwas und brüllte fast :&#8221; Könnt ihr nicht sprechen oder auch nicht hören?&#8221; Naergifu zuckt zusammen und blickte ihn verwirrt an. Sie nahm die Tafel und schrieb in hastiger Schrift: &#8221; Ich kann sehr gut hören und auch sprechen. Aber ich schwor nicht mehr zu reden. &#8221; Verwirrt blickte der Mann sie an.</p>
<p>Von der Seite trat ein Mann an den Tisch und begrüßte die Anwesenden. Nachdem er gefragt hatte, setzte er sich mit an den Tisch und unterhielt sich mit dem Elben gegenüber. Naergifu musterte ihn und, lächelte sogar ein wenig.  Der Mann ihr gegenüber lies nicht los er wollte unbedingt wissen warum sie schwieg und was das für einen Sinn haben sollte. Zudem erzählte er etwas von einem Herold.  Naergifu wurde  zunehmend verwirrter.</p>
<p>Ein Hobbit erschien am Tisch und musterte Naergifu. Dann blickte er auf die Tafel und fing an sie zu befragen warum sie nicht spricht. Sie schrieb ihm auf das sie es geschworen hat, das sie es eben nicht darf aber er konnte nicht lesen. Naergifu wollte es ihm gern beibringen doch sie konnte, wollte nicht sprechen. Der Hobbit Roybald redete ununterbrochen und bedrängte sie fast. Der Mann neben ihr bemerkte ihr Unwohlsein und versuchte dem Hobbit zu erklären. Traurig und schon fast panisch gab sie dem Hobbit die Tafel in die Hand und lief nach hinten. Der Mann neben ihr folgte ihr und beruhigte sie.</p>
<p>Er blickte sie an und lächelte. Es dauerte einen Augenblick doch auch Naergifu lächelte. Er nahm sich ihrer an, und sorgte um sie. Er brachte sie an ihren Schlafplatz und versorgte dort ihre Wunde aufs feinste. Nach und nach gewann er ihr Vertrauen und Naergifu begann zu sprechen. Ja ihre Stimme erklang wieder.</p>
<p>Doch davon ein anderes Mal.</p>
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